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Was gibt es Neues:

Stifts- und Schlossgärten in Niederösterreich

Stift Lilienfeld: Garten des Kreuzgangs
  • In Niederösterreich sind unzählige Stifts- und Schlossgärten öffentlich zugänglich und v.a. für das Schaugarten-Programm von „Natur im Garten“ besucherfreundlich mit Sitz- und Relaxmöglichkeiten  ausgestattet.
  • Für nächsten Frühsommer biete ich eine geführte Besichtigungstour an. Bei Interesse und für nähere Infos können Sie mich gern kontaktieren.

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Man muss gar nicht in die Ferne reisen. Nur nach Niederösterreich – bis Seitenstetten, Lilienfeld, Schallaburg, Zwettl,… dort beginnt dann die wirkliche Reise: eine Reise durch die Jahrhunderte und durch verborgene Inseln voll sinnlichen Zaubers.

Stift Zwettl

Rosen und Lilien sind seit dem Mittelalter beliebt in Kloster- und Burggärten. Fenchel wird schon seit damals nicht nur als Nahrungs- und Heilpflanze geschätzt, sondern auch zur Augenweide. Frauenmantel, Ringelblume und Salbei sind sind weitere Beispiele für Nutzpflanzen, die damals schon für Heilung, Nahrung und sinnliches Erleben geschätzt wurden.

Fenchel und Taglilie

Ja, Lustgärtchen, die nicht vordringlich der Nahrungserzeugung dienten, sondern dem Verweilen, gab es auch im Mittelalter. Und noch viel früher, im alten Ägypten, Babylonien und Persien waren Gartenanlagen geschaffen worden,  die den Gebäuden jener Zeit in ihrer Pracht und technischen Meisterleistung in nichts nachstanden. Die Griechen und Römer übernahmen viele Elemente und Gestaltungsideen daraus. Manche überdauerten die folgenden Jahrhunderte in ungebrochener Tradition. Andere ließ die Renaissance und später der Klassizismus wieder aufleben.

Schlosspark Laxenburg: Klassizismus (‚der Antike nachempfunden‘) findet sich im Landschaftspark ebeno wieder wie das romantisierte Mittelalter. Hier der Concordiatempel.

Eines der dauerhaftensten Gestaltungselemente ist die Kombination eines zentralen Kreises mit einem Kreuz – ein Brunnen, der vier Kanäle speist, oder ein rundes Blumenbeet, von dem vier Wege ausgehen,…

Stift Zwettl

…im Garten Eden entspringt eine Quelle, von der vier Flüsse in die Welt fließen…

Stift Zwettl

Die Sehnsucht nach dem Paradies begleitet die Menschheit wohl schon seit Beginn der ersten Hochkulturen. In den verborgenen Gärten der Schlösser und Klöster können wir sie für eine Weile abstreifen…

Stift Geras: Garten der Religionen

Alles Gute und bleiben Sie … neugierig!

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  • Unterzeichnerin für Entrepreneurs for Future 

 

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„Wir sind Unternehmerinnen und Unternehmer, die heute schon Klimaschutz voranbringen bzw. sich dafür einsetzen, dass die Wirtschaft mit innovativen Produkten, Technologien, Dienstleistungen und Geschäftsmodellen einen schnelleren Klimaschutz voranbringt.“ (siehe Website Entrepreneurs for Future)

Die Zukunft der Ökosysteme hängt nicht allein von einem wirksamen Klimaschutz ab. Aber der Klimawandel ist eine der größten Bedrohungen für die Ökosysteme weltweit.

Und auch wenn die Zusammenhänge in der heutigen technisierten und globalisierten Zivilisation oft schwer wahrnehmbar sind, aber: unser Leben und Wirtschaften hängen unmittelbar von den Ökosystemen ab. Wir brauchen intakte Böden, ausreichend Niederschläge, gemäßigte Wettererscheinungen und eine gesunde Tier- und Pflanzenwelt um die notwendige Nahrung produzieren zu können und unsere Siedlungen samt allen Bedarfen funktionsfähig halten zu können. Katastrophen durch den rasant voranschreitenden Klimawandel gefährden Gesellschaft und Wirtschaft und kosten uns ein Vielfaches dessen, was Investitionen in eine Neuausrichtung der aktuell klimaschädlichen Sektoren ausmachen würden.

Jetzt ist es ohnehin schon zu spät? Kümmern wir uns lieber um die Anpassung anstatt zu demonstrieren? Und außerdem ist die Geschichte des Lebens auf der Erde, ist die Geschichte der Menschheit selber durch Blütezeiten und Kollabieren gekennzeichnet?

Ja, man könnte leicht den Mut verlieren, wenn man die ernüchternden Fakten hört. Bislang gibt es anscheinden keine greifenden Klimaschutzmaßnahmen auf nationaler und globaler Ebene.

Aber es gibt weltweit viele tausende Menschen, die nicht aufgeben, sondern mit ermutigenden Projekten zeigen, was ein Einzelner, eine Gruppe, eine Dorfgemeinschaft oder eben auch ein Unternehmen schaffen kann. Sei es die Solarenergie-Offensive rund um Chief Henry Red Cloud in der Pine Ridge Reservation (einstmals eines der prekärsten Reservate in den USA) oder die Bewaldung eines Wüstenrandgebietes durch den Bauern Yacouba Sawadogo in Burkina Faso.

Dorfinitiative Morasloma, Ecuador

Vielfach sind es Menschen, die in Armut und unter härtesten Bedingungen leben, die solche zukunftsweisenden Initiativen starten. Es sind Menschen in Regionen, die von Klimawandel und Ressourcenausbeutung am stärksten betroffen sind und die selber oft die geringsten Emissionen verursachen. 

Meine Haltung als Unternehmerin: Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel sind notwendig, ja; genauso wie es aber auch notwendig ist, das Menschenmöglichste zu tun, ihn einzudämmen. Denn allen Evolutions- und Kollapstheorien zum Trotz: wir sind Menschen und haben die Fähigkeit zur Empathie und – als vermutlich einzige Spezies der Erde – die Gabe des freien Willens. Und wir sind fähig aus der Geschichte zu lernen, auch wenn in diesem Punkt Zweifel aufkommen könnten… Dem Kollaps entgegenzusehen hieße jedenfalls das Leid vieler Millionen ANDERER Menschen hinzunehmen, um in der eigenen Bequemlichkeit weiterleben zu können oder um sich einen emotionalen Schutzschild zu zimmern.

Heuernte, Tajikistan

Wir können aber anders. Jeder Mensch kann bei jeder einzelnen der vielen großen und kleinen täglichen Entscheidungen ausschließlich selbstzentriert agieren oder immer mehr auch das Gemeinwohl mit hinein nehmen. Die erste mitmenschliche Entscheidung punkto Klima wäre meiner Ansicht nach, den Nihilismus aufzugeben und aktiv zu werden, anstatt zuzusehen, wie die zunehmenden Katastrophen immer mehr Leid verursachen – am meisten bei jenen Menschen, die über die geringsten Mittel verfügen um sich zu schützen oder vorzusorgen. Es gibt so viel, was wir tun können!

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